Burgdorfer FDP-Bürgermeisterkandidat Dirk Schwerdtfeger für mehr Städtepartnerschaften – damit Europa zusammenwächst.

Gerade für die Jugend sind aktive Städtepartnerschaften mit Austauschprogrammen ein Gewinn. Aber auch die Wirtschaft und Kultur profitiert. Gerade für die Jugend sind aktive Städtepartnerschaften mit Austauschprogrammen ein Gewinn. Aber auch die Wirtschaft und Kultur profitiert.

Vor einigen Jahren grüßte die Stadt Burgdorf die Besucher noch mit einem Schild an der Stadtgrenze, das stolz auf die bestehenden Städtepartnerschaften hinwies. Mittlerweile sind die Partnerschaften eingeschlafen oder ganz aufgegeben worden. Die Schilder sind schon vor Jahren verschwunden und nicht mehr ersetzt worden. Der FDP-Bürgermeisterkandidat Dirk Schwerdtfeger will sich dafür einsetzen, die gute Tradition der Städtepartnerschaften wieder aufleben zu lassen.

„Aktiv gelebte Städtepartnerschaften in Europa tragen den europäischen Gedanken in die Stadt und eröffnen internationale Chancen. Ich kann mir vorstellen, dass es zu einem regen Austausch zwischen den Partnerstädten kommt. Etwa bei Ausbildungen, in der Wirtschaftsförderung und beim Schüleraustausch. Wenn sich die Städtepartnerschaft nicht auf jährliche Pflichtbesuche beschränkt, sondern eine tatsächliche Zusammenarbeit ausmacht, profitieren die Bürger aller beteiligten Städte davon.“

Städtepartnerschaften in einem Europa ohne Grenzen bieten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und voneinander zu lernen:

Ein Beispiel für eine neu zu begründende Partnerschaft könnte die estnische Stadt Pärnu sein. Die Stadt hat noch keine Partnerschaft in Deutschland „Von Estland können wir eine Menge lernen“, so Dirk Schwerdtfeger, „während wir noch über eGovernment diskutieren, ist das in Estland längst Realität. Estland zeigt auch, wie Bürokratieabbau funktioniert und Firmengründungen in fünf Minuten erledigt sein können.“

„Neben Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Benelux sollten wir auch nach Skandinavien, ins deutschsprachige Ausland und nach Osteuropa schauen. Warum nicht auch eine Partnerschaft mit einer ungarischen Stadt, wie Szentendre, eingehen? Gerade wenn in Ungarn die Politik zunehmend antieuropäisch ist, können wir mit einer Städtepartnerschaft für mehr Transparenz und gegenseitiges Verständnis werben.“

„Wir sollten die jungen Menschen dabei unterstützen, die Städtepartnerschaften aufzubauen und mit Leben zu füllen“, empfiehlt Schwerdtfeger.  So könnten Auszubildende einen Austausch organisieren, Schüler und Studenten wertvolle Erfahrungen in Auslandspraktika sammeln und unsere Burgdorfer Unternehmen von den internationalen Erfahrungen unserer jungen Leute profitieren.

Die Durchführung der Partnerschaften sieht Schwerdtfeger ganz pragmatisch: „Wir können dazu aufrufen, dass junge Menschen sich hier engagieren, vielleicht gründen wir einen Verein, der sich für die Anbahnung der Partnerschaft und das Schaffen von Angeboten und die Kontaktpflege einsetzt und diese dann auch lebt. Ich kenne Städte, wo das so hervorragend läuft.“