Diskussionsveranstaltung: Wohin mit unseren 2.800 Tonnen Klärschlamm?

Hermann Grupe kommt nach Burgdorf

Die Kläranlage von Burgdorf Die Kläranlage in Burgdorf soll um eine Klärschlammhalle erweitert werden. FDP-Bürgermeister-Kandidat Dirk Schwerdtfeger ist gegen die Pläne und schlägt eine nachhaltigere Lösung vor.

Ein unappetitliches, aber durchaus wichtiges Thema beschäftigt Politik, Verwaltung und Bürger in Burgdorf. Nach der Behandlung des Abwassers in der städtischen Kläranlage bleiben pro Jahr 2.800 Tonnen Klärschlamm als Abfall übrig. Wohin damit?

Die bisherige Lösung als Dünger für die Landwirtschaft könnte durch neue Gesetze bald Geschichte sein. Dennoch setzt die Stadt auf ein teures Zwischenlager und will den Klärschlamm weiterhin durch Landwirte auf Felder ausbringen lassen.

Die Stadt Burgdorf plant dazu den Bau eines mindestens 750.000 Euro teuren Klärschlamm-Zwischenlagers neben dem Klärwerk am Dachtmisser Weg. Dabei gibt es andere Lösungsvorschläge, die auch nachhaltiger und zukunftsweisender sind. FDP-Bürgermeisterkandidat Dirk Schwerdtfeger und der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP im Niedersächsischen Landtag, Hermann Gruppe, luden zu einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, den 9. Mai um 19 Uhr in das Stadthaus Burgdorf.

„Wir werden mehr Bürgerbeteiligung in Burgdorf einführen“, verspricht Dirk Schwerdtfeger, „da ist es wichtig, dass wir uns mit den von den Vorschlägen betroffenen Bürgern über die derzeitigen Planungen der Stadt und mögliche sinnvollere Alternativen unterhalten.“